| Woche zwei |
| Im Stillen |
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06/08/06, abends
»Vorbereitungen. Ich schicke eine E-Mail an alle, die es betrifft. Jene, bei denen mein Melden zur Seltenheit verschwimmt, lasse ich aus. Weil ich nicht erklären will, was völlig verrückt erscheint, oder weil es ein Geheimnis bleiben soll, das keines ist. Meinen Kollegen hab ich schon Freitag Bescheid gesagt; sie haben verwirrt oder belustigt oder irritiert geguckt und wieder eine Facette an meine Verrückheit angefügt. Das kann ja nur von mir kommen. Ich werde nächste Woche schweigen. Nein, nicht mal flüstern. Stille. Einfach so. Ich habe nicht das Bedürfnis, alles heute noch rauszulassen; Gedankenspiralen, Ideenflut, Und-was-ich-eben-noch … Ausgerechnet heute habe ich gar nichts zu sagen.« Bei der Überarbeitung habe ich vornehmlich Redundanzen getilgt. Und die lange Reihe an Fragen, die ich mir während des Schweigens gestellt habe, musste ausgesiebt werden – um den Rahmen nicht zu sprengen und um den geneigten Leser nicht vollends zu langweilen ... ;o) |
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