| Erfroren. |
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Seit Lippen mir den Hals erfroren Nutzt Sprache sich nur ab. Verloren In den Lauten, die nicht deutbar, Nicht verstehbar sind. Licht blendet nur Was ich für Augen hielt. Irrlichter wirren, Wieseln flink, wandeln Wie der Hase im Gestrüpp, Der nur den Aschehaufen sieht Dessen Tod nach Feuer riecht. Seit Blicke mir den Kopf verdorben Singt lautlos laut der Wind. Gestorben Ist der Winter auf dem Weg ins sonnenlichte Licht. Wie Azaleen Weht Klang am Wegesrand. Blutrote Blüten, Bleiben still, bebend Als ein Vogel im Geäst Einen Nackenstreifen sieht Der sich aus Wolle wühlt. Niemals mehr Seit ich begehr Was gestern atmet Und heut nur schweigt. Niemals mehr Seit ich verehr Was Todessehnsucht Im Wald verzweigt. 16/10/05 |