Saitenspiel.
 
Zwar spiele ich Gitarre,
doch dein Lächeln verstreicht nicht;
Nicht an den Saiten,
Nicht an meiner kargen Melodie.

Entschwindest du nicht mit dem
Frühjahr, weiß ich nicht hinein.
In die Tore, die tanzen
Ein Pas de deux.

So zerbrechlich,
dass ich
Sehe, wo die Grenze schließt
Und dieser Atem schneidet Bäche
Durch den Tag.

Ich zerdenke mich in
Puzzleteile, Mosaike auf dem Weg
Ins kühle Meer,
An ihren festgetretnen Heimatstrand.

Ihre Geschichten spinnen
Zweige um die Monsterwelt.
Ohne Vergangenheit
Sind wir nur gegenwärtig.

Moment noch
Am Eisloch
Steht der Hunger aufrecht.
Seite an Saite diese Sehnsucht
Nach Zukunft –

Während ich Gitarre spiele,
den Reigen schließe; und du
Wirfst dein Lächeln
An meine eisgeweißte Wand.